Ziele 2030
Die Agenda 2030 der UNO hat die Kraft, unsere Welt zu verändern. 17 globale Nachhaltigkeitsziele zeigen, wie wir Ungerechtigkeit bekämpfen, die Klimakatastrophe verhindern und die Welt zu einem lebenswerten und gerechten Ort für alle machen können. Bildung ist der Schlüssel dafür. Los geht’s!
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Ziel 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

„Frieden fördern“ lautet eine der fünf Kernbotschaften der Globalen Agenda 2030. Darüber hinaus wird in einem eigenen Ziel die Gestaltung von friedlichen und inklusiven Gesellschaften hervorgehoben. Ziel 16 als Ziel nachhaltiger Entwicklung ist bemerkenswert, weil es über die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Soziales, Wirtschaft und Umwelt) hinausreicht, die Aspekte Frieden und Rechtsstaatlichkeit einbringt und eindrücklich auf den Zusammenhang von Frieden und Nachhaltigkeit hinweist. Im Fokus von Ziel 16 steht der Aufbau friedlicher und nachhaltiger Gesellschaften, was zunächst einmal die Überwindung aller Formen von Gewalt bedeutet. Ein eigenes Unterziel fordert das Ende von Missbrauch, Ausbeutung und aller Formen von Gewalt an Kindern. Hohe Bedeutung kommt der Förderung von Rechtsstaatlichkeit und dem Aufbau leistungsfähiger Institutionen zu, wobei die Staaten hier zu Bekämpfung von Korruption, zur Verringerung illegaler Finanz- und Waffenströme und der Bekämpfung organisierter Kriminalität aufgefordert sind. Weitere Unterziele nennen die Einhaltung der Menschenrechte, die Förderung demokratischer Entscheidungsfindung und die Gewährleistung eines gleichberechtigten Zugangs aller zur Justiz. SDG 16 fordert außerdem eine stärkere Teilhabe der Länder des Globalen Südens an globalen Entscheidungsprozessen und in jenen Institutionen, die die internationale Politik steuern. Der Aufbau von Kapazitäten zur Beseitigung von Gewalt und zur Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität soll durch internationale Zusammenarbeit gestärkt werden. mehr lesen

Ziel 16 in der Bildungsarbeit

Bildung vermittelt Wissen über die Zusammenhänge von Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltiger Entwicklung sowie über die Konfliktpotenziale, die in den Herausforderungen für eine sozial-ökologische Transformation enthalten sind. Bildung trägt zur Auseinandersetzung mit Strategien zur Deeskalation und gewaltfreien Konfliktlösung sowohl auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene bei und fördert das Verständnis für Konfliktfelder und Konfliktdynamiken. Bildung sensibilisiert für verschiedene Formen von Gewalt und gewalthaltige Strukturen in sozialen Beziehungen und im gesellschaftlichen Zusammenleben auf nationaler und globaler Ebene und fördert die Entwicklung von personalen und sozialen Kompetenzen zur Konfliktlösung. mehr lesen

Ausgewählte Bildungsangebote zum Ziel 16
Workshop
Menschenrechte. Was hat das mit mir zu tun?
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Workshop
Afghanische Drachen am österreichischen Himmel
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Ausgewählte Fortbildungen zum Ziel 16
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Hochschullehrgang „Global Peace Education“
Dieser einzigartige Hochschullehrgang bietet eine Weiterbildung für PädagogInnen im Bereich der Friedenspädagogik in Theorie und Praxis – mit besonderem Fokus auf das Spannungsfeld von regionalen bis globalen Aspekten von Frieden, die für die pädagogische Praxis immer relevanter werden. Die Themen umfassen Konfliktlösungsmodelle, Gewalt- und Mobbingprävention, psychosoziale Gesundheit, wertschätzende Kommunikation, soziale Kompetenzen und Friedensfähigkeit, globale Friedensinitiativen, Menschen- und Kinderrechte sowie das Konzept der „Neuen Autorität“. der 2. Durchgang endete im Oktober 2021. Der 3. Durchgang ist für Herbst 2022 – 2024 geplant.
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Lehrgang „Diversität und interkulturelle Kompetenzen“
Fünfmonatige Weiterbildung, die Wissen, eine klare Haltung und Handlungskompetenzen vermittelt, um souverän mit Interkulturalität und Vielfalt umzugehen. Der aktuelle Durchgang läuft von Oktober 2021-März 2022. Mit dem Lehrgang „Diversität und Interkulturelle Kompetenzen“ schafft das IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung einen Ort der Auseinandersetzung und des gemeinsamen Lernens. Die Teilnehmer*innen erwerben Wissen in den Bereichen Migration, Integration, Interkulturelle Kommunikation, Anti-Diskriminierung und Zivilcourage, Menschenrechte und Diversität und erweitern ihre interkulturelle Handlungskompetenz.
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Alle Angebote zum Ziel 16