Ziele 2030
Die Agenda 2030 der UNO hat die Kraft, unsere Welt zu verändern. 17 globale Nachhaltigkeitsziele zeigen, wie wir Ungerechtigkeit bekämpfen, die Klimakatastrophe verhindern und die Welt zu einem lebenswerten und gerechten Ort für alle machen können. Bildung ist der Schlüssel dafür. Los geht’s!
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Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

Die Klimakrise ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Die internationale Medienberichterstattung und die weltweiten Klima-Proteste von Fridays for Future, vor allem aber die auch bei uns spürbaren Veränderungen des Ökosystems machen uns die Dringlichkeit bewusst. Klimaschutz ist zu einer Überlebensfrage für die Menschheit und unseren Planeten geworden.

Die Umwelt kann sich nicht in dem Maße auf die Klimaveränderungen einstellen, wie es die rasche Zunahme des anthropogenen Treibhauseffektes und der weltweit steigenden Temperaturen erfordern würde. In Folge ist mit Veränderungen des Wasserhaushaltes, der Ökosysteme am Festland und im Wasser zu rechnen.

Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen sind global sehr unterschiedlich: Der steigende Meeresspiegel wird Millionen von Menschen in Küstenregionen beeinträchtigen und manche Regionen in für Menschen ungeeignete Lebensräume verwandeln. Gletscher und Eiskappen werden weiter abschmelzen. Die Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung werden ebenso betroffen sein, wie unsere Gesundheit. Der Klimawandel verursacht nicht nur ökologische Schäden, er verursacht volkswirtschaftliche Kosten, wirtschaftliche Veränderungen und gravierende soziale Folgen. Die Klimakrise ist auch eine vielschichtige Gerechtigkeitsfrage.

Ziel 13 in der Bildungsarbeit

Im Ziel 13 ist neben weitreichenden Klimaschutz-Maßnahmen auch eine entsprechende Aufklärungsarbeit verankert.
Bildung stärkt das Wissen über die Dynamiken von Ökosystemen und Folgen des Klimawandels für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft in Verbindung mit ethischen Fragen wie Klimagerechtigkeit und fördert die Auseinandersetzung mit verantwortungsvollen Maßnahmen für Klimaschutz sowie Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sowie zur Eindämmung weiterer Schäden.

Bildung trägt dazu bei, die Ursachen und Risiken des Klimawandels umfassend zu verstehen und die Klimakrise als von Menschen gemachtes Phänomen zu erkennen. Auf dieser Basis können konstruktive Diskurse über notwendige Veränderungen, Maßnahmen und Handlungsoptionen – auf individueller, lokaler, nationaler und globaler Ebene – stattfinden.

Bildung fördert die Kompetenzen, sich aktiv am gesellschaftlichen Diskurs über Klimawandel und Klimaschutz zu beteiligen, individuelle und kollektive Handlungsoptionen zu erkennen und zu beurteilen und fördert die Motivation der Lernenden zu selbständigem Engagement.

Ausgewählte Angebote und Aktionen zum Ziel 13
Workshop
Welt-Klima-Workshop
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Workshop
Ich tu´s – Klimaprojekttage in Schulen
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CO2-Rechner
CO2-Rechner
Mit dem interaktiven CO2-Rechner kann in den drei Bereichen Wohnen, Konsum und Mobilität getestet werden, wie hoch der persönliche CO2-Ausstoß und somit wie nachhaltig der eigene Lebensstil ist. Der Fragebogen umfasst insgesamt 13 Seiten und ist in 10 Minuten auszufüllen. Am Ende erfolgt die Auswertung des Ergebnisses und es werden mögliche Wege aufgezeigt, um in Österreich bis 2050 das 2°-Ziel zu erreichen.
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Bild aus dem Film Danke für den Regen
Danke für den Regen
„Danke für den Regen“ ist ein bewegender Film über den Klimawandel und seine Folgen. Der kenianische Bauer Kisilu Musya kämpft gegen die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels. Als Vertreter der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen einer vom Klimawandel besonders stark betroffenen Region reist er zum UN-Klimagipfel nach Paris und setzt sich auch dort für mutige politische Entscheidungen ein.
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Ausgewählte Fortbildungen zum Ziel 13
Foto PädagogInnenaus- und fortbildung Klima (1)
Seminar
Klima
Ein Seminar für die Pädagog*innenaus- und fortbildung vom Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark
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Hochschullehrgang ÖKOLOG – Umweltpädagogik und Lebensqualität
Im 3-semestrigen Hochschullehrgang können Pädagog*innen kompakt, praxisbezogen und ganzheitlich umfassend ihre Kompetenzen zur Vermittlung von Umweltpädagogik im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung erweitern. Sie erhalten Hilfestellung zur aktiven Mitgestaltung einer ökologischen Alltagskultur an Schulen und werden befähigt, Lehrgangsinhalte umzusetzen und zu multiplizieren. Der Lehrgang ist ein Angebot des Umwelt-Bildungs-Zentrums Steiermark in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Steiermark, umfasst 18 EC und schließt mit einem Lehrgangszeugnis der Pädagogischen Hochschule Steiermark ab.
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csm_SDGs_c_Suedwind__671a6cc569_
Seminar
Maßnahmen zum Klimaschutz
Lehrer*innenfortbildung von Südwind NÖ in Kooperation mit der KPH Wien/Krems
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Alle Angebote zum Ziel 13