Globales Lernen
will Menschen dazu befähigen, sich als Teil einer größeren, über die Grenzen des eigenen Staates hinausreichenden, Gesellschaft wahrzunehmen und daraus resultierende – individuelle und kollektive – Verantwortlichkeiten zu erkennen.
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Globales Lernen – Strategie

Globales Lernen hat zunehmend Berücksichtigung im österreichischen Bildungssystem und in der schulischen Praxis gefunden. Dies ist einerseits auf die vielfältigen Aktivitäten entwicklungspolitischer Nicht-Regierungsorganisationen zurückzuführen, die mit Workshops, Ausstellungen, Bildungsmaterialien und Mediatheken ein breites Angebot für die Bildungsarbeit zur Verfügung stellen. Andererseits hat das Bildungsministerium 2009 nach einem internationalen Peer Review die Strategiegruppe Globales Lernen mit der Ausarbeitung einer Strategie zur Stärkung von Globalem Lernen beauftragt. Diese Strategie enthielt Empfehlungen zur Stärkung von Globalem Lernen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von LehrerInnen sowie Empfehlungen zur Qualitätsentwicklung von Bildungsangeboten für die schulische Bildung sowie für die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit.

Strategiegruppe Globales Lernen

Die Strategiegruppe Globales Lernen hat sich im Jahr 2003 zusammengeschlossen, um die Ergebnisse eines internationalen Kongresses des Europarates zu Globalem Lernen in Maastricht (2002) in Österreich umzusetzen; dies umfasst insbesondere, Globales Lernen zu forcieren und alle, die in diesem Bereich arbeiten, zu vernetzen und zu stärken. Die Strategiegruppe Globales Lernen versteht sich als organisations- und institutionsübergreifende Arbeitsgruppe, in welcher öffentliche Stellen und private Organisationen zusammenwirken.

Mitglieder (01.10.2019):
Heidi Grobbauer, KommEnt (Vorsitz)
Doris Berghammer, Südwind
Stephanie Deimel, boja – Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit
Magdalena Emprechtinger, Baobab
Neda Forghani, Universität Wien
Irene Katzensteiner, BMBWF (Observer)
Petra Kneissl, Austrian Development Agency
Friederike Koppensteiner, Österreichische UNESCO-Schulen
Maria Lettner, Bundesjugendvertretung
Ursula Mauric, Pädagogische Hochschule Wien
Erika Tiefenbacher, Neue Mittelschule 18
Silvia Miranda Aguirre, Welthaus Graz
Werner Wintersteiner, Universität Klagenfurt (emeritiert)